Konfimanden*innen-Taufe
Durch den Rückgang von Säuglings- und Kindertaufen kommen mittlerweile in jedem Jahrgang immer häufiger Konfirmanden*innen-Taufen vor. Damit ist eigentlich die häufigste Frage in den Familien — ob auch ungetaufte Kinder an der Konfi-Zeit (so heißt der Konfirmanden*innen-Unterricht bei uns) teilnehmen können — im Grunde schon beantwortet: Ja! Natürlich ist dies möglich!
Die Konfi-Zeit hat keine Voraussetzungen: Weder kirchliche Paten noch die Zugehörigkeit der Eltern spielen eine Rolle. Im Unterschied zur Säuglings- und Kindertaufe dreht sich in der Konfi-Zeit alles um das teilnehmende Kind und seinen Glauben (oder seinen Nicht-Glauben). In jedem Fall ist die Konfi-Zeit eine gute Gelegenheit, Kirche und Glaube einmal „von innen“, unmittelbar und persönlich kennenzulernen. Gerade für ungetaufte Kinder ist diese Zeit in der Gemeinschaft mit anderen im selben Alter eine große Chance, einen eigenen Standpunkt zu finden.
Allerdings setzt die Konfirmation die Taufe voraus (siehe oben: Sie „festigt“ das Bekenntnis der Taufe). Wenn Konfirmanden oder Konfirmandinnen noch nicht getauft worden sind und am Ende der Konfi-Zeit getauft werden möchten, holen wir das nach und feiern zusammen mit den anderen Konfirmanden*innen einen fröhlichen Taufgottesdienst!
Also: Die Einladung zur Teilnahme an der Konfi-Zeit gilt auch für Kinder, die nicht getauft sind.
Für uns als Kirchengemeinde ist es schwer, diese Kinder zu erreichen: Denn sie tauchen in unserer Gemeindegliederliste nicht auf, eben weil sie nicht getauft sind und damit auch nicht Glied der Kirche sind. Daher bitten wir immer wieder darum, Freunden und Freundinnen von der Konfi-Zeit weiterzuerzählen in der Hoffnung, dass auch Ungetaufte davon hören und sich anmelden!

